Okishiba-Messer geschmiedet von einem Meister

Okishiba-Messer – die exklusivsten und auch teuersten Messer der Welt – gibt es eigentlich gar nicht mehr.

Es gibt keine neuen Okishiba-Messer, denn ihr Hersteller – richtigerweise müsste man von einem Künstler sprechen – Okishiba Masakuni San starb vor mehr als 20 Jahren. 17 Jahre lang hatte er bei seinem Vater und beim berühmten Messerschmied Okishiba Masatsugu das Messerschmieden gelernt und perfektioniert, bevor er sich selbständig machte.

Van Gogh der Messer

Okishiba war ein Einzelgänger und schon früh dem Alkohol verfallen. Umso erstaunlicher, dass dies seiner Perfektion im Messerschmieden keinen Abbruch tat. Schon bald galten seine Messer als das absolute Non-plus-Ultra an Präzision und Schärfe. Von japanischen Köchen wird er wahlweise „Van Gogh der Messer“ oder „Gott der Klingen“ genannt. Bis heute ist niemand in der Lage, Messer in auch nur annähernd gleicher Qualität zu produzieren.

Messer von Okishiba Masakuni

Die besten Messer der Welt

20 Jahre nach dem Tod von Okishiba sind die Klingen immer noch unerreicht – und nur der Leiter der Association in Sakai, Herr Shinoda Keizou, hat noch einige Klingen in seinem Lager. Diese gibt er auf Anfrage den allerbesten Köchen in Japan – und nur diesen. Und diese Köche zahlen bis zu 5 Mio. Yen für ein Messer.

Messer als Wertanlage und Sammlerstück

Christian Romanowski war einer der ersten Importeure hochwertiger japanischer Messer nach Deutschland. Dies verschaffte ihm in Japan und insbesondere bei der Association in Sakai einen so guten Namen, dass es ihm gelang, neun Messerklingen importieren zu dürfen. Eine davon wird einem Museum zur Verfügung gestellt, einige wenige sind zu kaufen – für 20.000 Euro. Nicht alleine der Preis, auch die sehr schwierige Handhabung des Messers – immerhin lernt in Japan ein Sushi-Schüler 7 Jahre bis man ihn an ein ordentliches Messer lässt – prädestinieren eine Okishiba-Klinge als Wertanlage und Sammlerstück.

Echtheitszertifikat für Messer von Okishiba Masakuni